Stadtführung der 1d

Die eigene Heimatstadt, Lauf, einmal genau anschauen, auf Erkundungstour gehen und Geheimnisse entdecken? Dazu waren die ersten Klassen eingeladen. Am Montag, den 23. April, machten wir, die Klasse 1d, uns bei warmen Sonnenschein mit Frau Schwarm und Frau Durst auf den Weg zur Laufer Innenstadt. Die Stadführerin, die uns Lauf zeigen wollte, wartete schon am Wenzelschloss, eigentlich eine Burg, die auf Kaiser Karl den IV. zurückgeht, auf uns.

Wir begaben uns zusammen mit ihr auf eine Zeitreise ins Mittelalter und suchten nach Antworten: Wie sah die Burg damals aus? Wenn wir Angreifer wären, wie würden wir die Burg erstürmen, welche Gefahren und hinterlistigen Tricks der Burgherren würden auf uns warten? Wären wir aber die Burgbewohner, wie würden wir unsere Burg verteidigen? Was sind Pechnasen? Zu welchem Zeitpunkt lassen wir das Fallgitter runter? In welche Richtung wendelt eine Wendeltreppe? Und noch vieles mehr. Im Inneren der Laufer Kaiserburg staunten wir über die vielen Wappen im einzigartigen Wappensaal und die anderen eindrucksvollen Räume, über die Modelle von einigen von Kaiser Karls Burgen und entdeckten einen alten zugemauerten Eingang.

Anschließend führte unser Weg uns weiter zur schönen alten Ruine der Sankt-Leonhards-Kirche und zum Glockengießerspital. Hier erfuhren wir was ein Spital ist und warum die im Krieg zerstörte Kirche, die das reiche Glockengießerehepaar Kessler gestiftet hatte, nie wieder aufgebaut wurde. Der Suchauftrag „Wo liegt das Ehepaar begraben?“ – für uns kein Problem!

Nun hieß es aber „Jacken anziehen“, führte unser Weg doch nun in den Kühlschrank Laufs. Erstaunlicher Weise gelangt man durch ein Wohnhaus dorthin. Dann Treppen abwärts, 10 Meter in die Tiefe und man befindet sich unter den Hinterhöfen der Anwesen des Laufer Marktplatzes in den Felsenkellern, die bis ins 19. Jahrhundert als Lager- und Braukeller dienten. Wie gut, dass wir unsere Taschenlampen dabei hatten, so waren diese dunklen Gewölbe für uns gut zu erforschen.

Nach dieser interessanten Tour wurden wir fleißigen Entdecker dann mit einem Eis belohnt.

Vielen Dank noch einmal für die tolle, spannende Führung!